Metropolis Filmabend

Metropolis ist eine expressionistische Verbindung aus düsterer Utopie, Science-Fiction und Gesellschaftskritik und hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Wir präsentieren den in den Jahren 1925/1926 mit immensem Aufwand produzierten Film in der 118-Minuten-Fassung aus dem Jahre 2001. Gezeigt wird der Film mit neu kreierter und live dargebotener Musik des Musikerensemble “Black & White Stories“ – einem Ensemble aus erfahrenen und international tätigen Musikern (Künstlerische Projektleitung: Jean M. Laffitau).

Bei der Neuvertonung von Metropolis geht es nicht nur darum Emotionen wie Angst, Freude und Überraschung hervorzurufen, sondern auch um die Wiedergabe der üblichen Geräuschskulisse – etwa das Stampfen einer Menschenmenge, die brummende Lebendigkeit einer Großstadt oder den kakophonischen Lärmpegel einer Industrieanlage. Das Ensemble “Black and White Stories” bedient sich dabei unter anderem des Stilmittels der Improvisation.


Black and White Stories Projekt

Bei der Vertonung von Stummfilmen geht es nicht nur darum, Emotionen wie Angst, Freude, Überraschung,…. hervorzurufen, wie es auch heute noch bei der modernen Filmmusik gang und gebe ist, sondern auch um die Wiedergabe der üblichen Geräuschkulissen - etwa das Stampfen einer Menschenmenge, die brummende Lebendigkeit einer Großstadt, den kakophonischen Lärmpegel einer Industrieanlage und vieles mehr.

Was ist das Besondere an unserer Arbeit, der Black & White Stories Gruppe?

Wir geben dies alles nur mit unseren Musikinstrumenten wieder. Das Spektrum der Möglichkeiten ist fast unbegrenzt, denn Musik drückt mehr aus als Worte - dies stellen wir mit unseren Projekten unter beweis.

Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Vergangenheit, in Zeiten der großen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Umbrüche.

Erleben Sie Film mal ganz anders!



Barbara Neumeier

...studierte Musikerziehung (HF Blockflöte) und Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Saar (HfM), wo sie im Anschluss ein Aufbaustudium "Jazz und Popularmusik" (HF Blockflöte) absolvierte.

Ihr Studium der Musikwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Psychologie schloss sie mit Magister Artium 2008 an der Universität des Saarlandes ab.

Zurzeit befindet sie sich im Prüfungsverfahren ihrer Promotion zum Thema "Bläsermusik der Renaissance".

Ihre Hauptforschungsgebiete sind Bläsermusik der Renaissance, Forschungen zum Thema "instant composing und die methodische Vermittlung" und Musikpsychologie.

Sie unterrichtet an der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken und an der Universität des Saarlandes.


Christina Theis

...entwickelte Ihre Liebe zur Musik im Bereich der SINFONISCHEN Blasmusik mit ihren vielfältigen Klangfarben und ihrem oftmals großen Einsatzbereich vom kleinen

Bläserensemble bis hin zum großen Auswahl-Orchester mit Wettbewerbsbeteiligung und CD- Produktionen, wie z. B. der Deutschen Bläserphilharonie (World Music Contest Kerkrade)...

Sie absolvierte Ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes.

Klarinette studierte sie bei Dietrich Fritsche und Rainer Müller van Recum und Elementare Musikpädagogik bei Prof. Michael Dartsch.

Derzeit unterrichtet sie an der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken und freiberuflich unter tonARTtheis.

Weitere Infos unter: www.tonarttheis.de




Juan-Sebastian Arauz

...ist am 21. Februar 1982 in Quito, Ecuador geboren, sammelte Sebastián Arauz seine ersten musikalischen Erfahrungen an dem „Conservatorio Nacional de Música“ in seiner Heimatstadt.

Von 2001 bis 2006 erfolgte ein Musikstudium im Fach klassisches Klavier an der Musikhochschule Lübeck und von 2006 bis 2010 studierte er „Jazz und Aktuelle Musik“ im Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Saar.

Neben seiner Konzerttätigkeit, die ihn bereits an verschiedene Bühnen im In- und Ausland führte (u.a. als Solist mit dem „Orquesta Sinfónica Nacional del Ecuador“ und auf zahlreiche Jazzfestivals mit dem JazzLabor-Trio), widmet er sich intensiv dem Unterrichten und ist seit 2008 als Klavier und Keyboardlehrer an verschiedenen Musikschulen der Region tätig.

Weitere Infos unter: www.sebastianarauz.com


Matthias Kiefer

...ist am 6.2.1976 in Mannheim geboren.
Von Wintersemester 2006/07 bis Sommersemester 2008 Studium der Jazz- und Popularmusik (künstlerisch-pädagogisches Profil) an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken mit Hauptfach Kontrabass und E-Bass bei Stefan Scheib. Abschluss mit Diplom im Herbst 2008.

Musikalische und Musikpädagogische Aktivitäten, unter anderem bei den Bands: JAZZLABOR, GRETCHENS , JAMSLAM, CHORWURM, OKU AND THE REGGAEROCKERS, sowie die Mitarbeit an diversen Musical- und Chorproduktionen.

Seit 2004 Instrumentallehrer für E-Bass, Kontrabass und Gitarre.

Von 2004 bis 2006 Autor bei „1st-Class-Rock“, einem Pilotprojekt des „Let´s make music e.V.“ und dem Lugert-Verlag, bei dem erstmals das schulische Klassenmusizieren mit Rockinstrumentarium umgesetzt wurde. Seit 2011 Musiklehrer an der Max-von-der-Grün-Schule Merchweiler.


Christian Balzer

... als klassisch ausgebildeter Schlagzeuger und Percussionist spielte Christian Balzer zuerst in verschiedenen klassischen Formationen und Orchestern, bis er schließlich den Weg als Autodidakt über Rock und Pop zum Jazz fand. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium für „Jazz- und Popularmusik“ an der Hochschule für Musik Saar.

Er spielt in zahlreichen Bands und Projekten in allen Bereichen der modernen Musik und ist mit seinen Formationen zu Gast auf vielen Jazz- Festivals im In- und Ausland.

Durch seine Zusammenarbeit mit vielen internationalen Künstlern und Musikern verfügt er über eine große musikalische Vielseitigkeit und hat bereits bei den verschiedensten CD-Produktionen, Projekten und Aufführungen mitgewirkt.

Neben seinen Tätigkeiten als ausführender Musiker unterrichtet er auch Schlagzeug an mehreren Standorten im Saarland.




Jean M. Laffitau

Geboren und aufgewachsen ist Jean M. Laffitau (1965) in der Weltmetropole Paris. Er hatte das Glück, nicht nur in eine der schönsten Städte der Welt geboren worden zu sein, sondern auch noch als Nachfahre einiger sehr bekannter Maler zu sein. Sein Ur-Großvater Louis Valtat (1869-1952) prägte schon in jungen Jahren die Kunstszene, aber auch seine Großmutter Marie-Lucie Nessi-Valtat (1910-1992) ist kein unbekannter Name. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, Louis Valtat kennen zu lernen, aber um so mehr Zeit verbrachte er mit seiner Großmutter in Ihrem Atelier und beobachtete Sie bei Ihrer Arbeit oder begleitete Sie zu den zahlreichen und sehr beliebten Vernissagen, auf denen sich Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Kunst (Maler, Musiker, Schauspieler....), tummelten. Diese Zeit prägte seinen Blick für Farben, Formen und feine Nuancen, aber auch für Menschen und dem Leben an sich, also die besten Vorraussetzungen für sein heutiges Berufsfeld, der Fotografie.

Schon als kleiner Junge hantierte er mit einem Fotoapparat, aber erst im Alter von 15 Jahren entdeckte Jean M. Laffitau seine Liebe zur Fotografie. Mit 16 machte er sein Abitur, mit 20 schrieb er seine Diplomarbeit und schloss sein Studium mit exzelenten Noten ab. In dem darauf folgendem Jahr gondelte Jean M. durch Europa, vorwiegend in England, Schweiz und Italien, und erweiterte sein Wissen in der Fotografie.

Nach diesem ausgelassenen und abenteuerlichen Jahr führte ihn der Weg zurück nach Paris und, für ihm sehr überraschend, vor die Kamera. Er bekam mehrere Engagements als Fotomodel. Aber wie das Leben so ist, die darauf folgenden Jahre steuerte Jean M. in eine ganz andere Richtung. Er wurde Berufssoldat. Fünf erfolgreiche Jahre verbrachte er dort, bis ein furchtbarer Unfall, bei dem er schwerste Verletzungen davon trug, ihn zwang, neue Wege einzuschlagen.

Nach seinem Unfall gelangte er nach Deutschland und blieb auch dort . Zu Beginn ergaben sich einige Schwierigkeiten, da er der deutschen Sprache nicht mächtig war, aber diese überwand er in kürzester Zeit - Fremdsprachen bereiteten ihm noch nie große Probleme - und fasste, beruflich wie auch privat, wieder Fuß. Jetzt besann sich Jean M. auf seine alte Liebe, der Fotografie und widmete Ihr seine gesamte Zeit.

Dann rollten die ersten Aufträge ein und er entschloss sich endlich für die fotografische Laufbahn. Die meisten dieser Aufträge führten ihn in die USA, unter anderem nach Dallas, San Francisco, L.A., u.v.m., so dass er immer wieder zwischen Deutschland und der USA hin- und herpendelte. Sich dort niederzulassen kam ihm aber nie in den Sinn. Stattdessen landete Jean M. hier unter uns. Im schönen Saarland.

Weitere Informationen: www.laffitau.net

Keine Posts
Keine Posts